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Impuls zum Micha-Sonntag, 16. Oktober 2011: Kommt und feiert! |
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Text: Lukas 14, 12-14
Kommt und feiert - das soll das Thema dieses Tages sein.
Liebe Leute, wie können wir feiern? In dieser Welt?! Ich bitte euch! Ostafrika! Fukushima! Oslo! Libyen! Syrien! Und das ist nur eine kleine Auswahl an Stichworten. Und hinter jedem einzelnen verbirgt sich eine ganze Welt an Schicksalen, an Menschen!
Kommt und feiert!??
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Impuls zum 15. Oktober 2011: Radikaler Lebensstil |
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Text: Matthäus 25
Wir erleben in den letzten Monaten historische Umbrüche. Während der Finanzkrise wurde deutlich, dass menschengemachte Systeme nicht mehr kontrollierbar sind. Viele Menschen sagen, dass es ohne Werte und Maßstäbe nur noch Chaos geben wird. Und Politiker und Wirtschaftsleute, die moralisch versagen, werden als dafür Beleg gesehen, dass wir orientierungslos dahintreiben.
Ein Text über das Ende der Welt ist auf jeden Fall provozierend, weil uns die Frage gestellt wird, welche Perspektive wir haben, wenn wir am Ende ankommen. Oder welche Perspektive wir heute haben können, wenn wir an die Zukunft und das Ende denken. Jedenfalls legt uns Jesus diese Sicht nahe: Denkt Euer Leben vom Ende her. Dann werdet ihr wirklich leben!
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Impuls zum 14. Oktober 2011: Prophetie und Politik |
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Text: Jesaja 5
Die Situation von Jesaja 5: Ein Fest wird gefeiert in Israel. Wo einer anfängt, ein Liedchen vorzutragen, bildet sich sofort eine Menschentraube. Der Prophet Jesaja mischt sich unter die Straßenmusiker. Mit lauter Stimme ruft er über den Marktplatz:
„Wohlan, ich will singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg.” (Jesaja 5, 1)
Das versprach gut zu werden. Wer hört nicht gern nach getaner Arbeit von vergangener Mühe singen? Aber so leicht verdaulich geht das Lied nicht weiter
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Impuls zum 13. Oktober 2011: Der Obrigkeit Untertan? Nicht immer! |
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Text: Apostelgeschichte 5, 20
Der Obrigkeit untertan – das waren die Menschen in Libyen über vier Jahrzehnte. Ja, sie wurden unterdrückt und hatten keinerlei Freiheit. Seit Anfang des Jahres 2011 mit dem Beginn des „arabischen Frühlings“ schien plötzlich etwas in Bewegung zu kommen. Eine Gesellschaft stand auf gegen seinen Tyrannen und er stellte sich mit Gewalt den Demonstrationen entgegen. Tausende verloren ihr Leben. Es brauchte lange, bis die internationale Gemeinschaft sich entschied einzugreifen, eine Flugverbotszone einrichtete, Luftangriffe flog und die Rebellen unterstützte. Seit August 2011 sieht es immer mehr danach aus, dass die Ära Gaddafi der Vergangenheit angehört. Deutschland entschied sich gegen eine Unterstützung der Nato und isolierte sich damit in der internationalen Gemeinschaft. War es richtig, sich so zu verhalten? War die Gewalt in Libyen gerechtfertigt? Kann Gewalt jemals gerechtfertigt sein?
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